Reflexion zu Datenverlusten in GB (1. Folge)
In den letzten Monaten verbreitete Nachrichten von verlorengegangenen Personendaten erwecken die Aufmerksamkeit nicht nur in Grossbritannien oder in den USA.
In gewissen US-Staaten gelten Gesetze, nach denen jeder Fall von Datenverlust gemeldet werden muss. Die gesammelten Schadendaten ermöglichen genaue Analysen der Sicherheitslücken und der Risiken, mit welchen man als vernetzter PC-Benutzer rechnen muss.
Sowohl in Firmen, als auch in den Behörden kommen Datenverluste verblüffend häufig vor. Die daraus entstehenden finanziellen Schäden übersteigen schon Mal 100 Millionen Dollar, wie die Computerwoche.de am 24.08.2007 im Artikel „Datenverust – das täglich Brot in den USA“ meldete.
Doch wie steht es in der Schweiz? Solange bei uns keine den USA vergleichbare Meldepflicht besteht, bleibt die Mehrzahl der auftretenden Fälle von Datenverlust verborgen. Wie der Blick am 21.02.08 bekannt gab, ereignete sich vor einer Woche im eidgenössischen Bundesamt für Migration möglicherweise ein Datenmissbrauch, indem schätzungsweise 100 albanische Immigranten aus dem Kosovo einen gefälschten Brief erhielten.
Wir sind auf der Suche nach weiteren Hinweisen auf verlorengegangene Daten bei uns! Wenn du auf eine heisse Spur triffst, notiere sie gleich als Kommentar!
1 Kommentar bisher
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Also eine Variante des Datenverlustes ist ja beinahe ein Klassiker geworden und zwar: Verluste durch die gute alte Daten-Migration. Migrationen haben sowieso einige Kniffe an sich und Daten, die nicht in ein neues System eingespeist werden können sind im Prinzip bereits verloren.
Und vor Allem auf kommerziellen Seiten finden sich noch einige Statistiken zu Datenverlusten. Aber auf den Seiten, welche Backup-Produkte verkaufen sehen diese Statistiken überall etwa gleich aus.
Interessant finde ich noch den Artikel über die Schwächung von Marke und Image durch einen mangelhaften Umgang mit Daten.